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Foto: Hans-Joachim Dörrer

Foto: Hans-Joachim Dörrer

„Die Leistungskurve zeigt nach oben.“ So fasste die Vorsitzende des AK Nachwuchsförderung im weiblichen Gerätturnen, Steffi Gutzeit,  ihre Eindrücke beim zweiten Leistungstest der westfälischen Turntalente zusammen, bei dem am 14. Oktober in Bünde 69 Teilnehmerinnen in den Altersklassen 7-10 an den Start gingen.

WTB-Nachwuchs gut aufgestellt

Um dann zu ergänzen: „Ein Supertalent habe ich zwar noch nicht gesehen, aber es wurden schon sehr ordentliche Übungen geboten, die zeigen, dass seit dem Frühjahrswettkampf in den Vereinen und Stützpunkten intensiv an den Übungen gearbeitet worden ist.“

Das bestätigt auch Karsten Struck, der sich als Leiter der Kampfgerichte darüber freute, dass der WTB trotz der hohen Leistungsanforderungen über einen so breit aufgestellten Nachwuchs verfügt. “Hier müssen die Trainerinnen und Trainer am Ball bleiben, um die besten Talente bis in die Bundeskader führen zu können.“

Voneinander lernen

Dass dieser Weg lang und auch mühevoll ist, wissen wir alle. Deshalb soll es im DTB-Turnzentrum Detmold wie auch im LLZ Dortmund zukünftig Trainingsmöglichkeiten geben, zu denen sich Trainer mit ihren Talenten anmelden können. Ziel muss es sowohl für die Aktiven wie auch für die betreuenden Trainer sein, miteinander und voneinander zu lernen und sich so in der gemeinsamen Arbeit gegenseitig zu stützen.

Zum Schluss noch ein Blick auf die Ergebnislisten von Bünde: Insgesamt haben die Nachwuchstalente des LLZ Detmold ihre führende Position im WTB behauptet, wie die drei gewonnenen Projektwettkämpfe in den Altersklassen 7-9 beweisen. Was die Einzelergebnisse betrifft, so hat sich die Spitze in der Breite erweitert, wobei in den  Altersklassen 7-9 jeweils ein Spitzentrio auszumachen ist: AK 7: 1. Aliya-Jolie Funk (TV Lipperode/52,800), 2. Mia Lutkova (KTV Detmold/52,650), 3. Sophia Petzke (TSVE 1890 Bielefeld/52,200); AK 8: 1. Helene Stenert /TVE Greven/54,000), 2. Laurentina Jaeger (KTV Dortmund/52,300), 3. Malia Wagner (KTV Detmold/51,950); AK 9: 1. Alissa Schmal (TuSpo Meißen/59,10), 2. Anna Barczi (KTV Dortmund/58,850), 3. Lia Feline Mass (KTV Detmold/58,600). In der AK 10 waren es dagegen mit Johanna Sahl (KTV Detmold/57,400)) und Caroline Stein (KTV Dortmund/56,950) nur zwei Turnerinnen, die über die 50-Punkte-Grenze kamen. Hier muss aus Sicht von Steffi Gutzeit besonders an den Leistungsvoraussetzungen gearbeitet werden, womit die athletischen und technischen Normen gemeint sind, ohne die hohe und höchste Leistungen im Turnen nicht möglich sind. Deshalb seien besonders die WTB-Kaderturnerinnen an den 25. November erinnert, wo im DTB-Turnzentrum Detmold diese Normen überprüft werden.

(Text und Foto: Hans-Joachim Dörrer)

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