Hero 03 - Turnen

Rhönradturnen

Rhönradturnen - das ist rollende Bewegung auf zwei Reifen. Deutschland gilt als das Mutterland dieser Turnsportart. 1925 wurde es unter dem Namen Turnrad gebaut, 1926 erhielt es dann seine heutige Bezeichnung Rhönrad. Beim WTB kümmert sich der Fachausschuss um die Belange des Sports und ist verantwortlich für die Durchführung von Lehrgängen, Schulungen und Meisterschaften.

Das Rhönrad
Ein Rhönrad besteht aus zwei Reifen, die durch sechs Sprossen miteinander verbunden sind. Davon sind zwei mit Brettern besetzt, an denen Lederschlaufen befestigt werden. Durch diese Bindungen sind die Füße des Turners lose mit dem Rhönrad verbunden. Außerdem sind an zwei der Sprossen Griffe befestigt. Der Durchmesser des Rades variiert je nach Körpergröße zwischen 130 cm und 245 cm. Inzwischen ist auch der Transport des Rhönrads unproblematisch, da moderne Geräte in mehrere Teile zerlegbar sind.

Disziplinen
Im Geradeturnen werden auf einer Fläche von 18 x 3 m Pflicht und Kürübungen geturnt. Dabei rollt das Rad immer auf beiden Reifen. Es werden auch Elemente aus dem Reck- und Barrenturnen verwendet. Im Erwachsenenbereich werden die Übungen auf Musik geturnt. Dabei sollen die Athleten ihre Darbietung passend zur Musik gestalten.

Beim Spiraleturnen bewegt sich das Rhönrad auf nur einem Reifen, es "tellert". In der großen Spirale soll das Rad einen Neigungswinkel von 60°, in der kleinen Spirale weniger als 30° haben. Die Spirale wird durch Gewichtsverlagerung und Armzug erreicht. So soll das Rad auf der jeweiligen Höhe gehalten werden.

Die dritte Disziplin ist der Sprung. Dabei wird das Rad angeschoben und der Turner lässt sich von hinten durch den Schwung auf das Rad ziehen. Aus der Grätsch- Hock- oder Standposition zeigt er dann einen Sprung nach vorne auf eine Weichbodenmatte. Dies können Hock- oder Grätschsprunge sowie Sprünge mit Rotation sein.

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