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pdf WTB Satzung (Stand 2013) (331 KB)

Satzung | Westfälischer Turnerbund e.V. | Stand: Landesturntag in Hamm 05. Mai 2013

§ 1 Name und Sitz

§ 1.1 Der "Westfälische Turnerbund e.V.“ (WTB) wird aus Vereinen und Abteilungen in den Sportvereinen aus Westfalen und Lippe sowie aus Institutionen und Körperschaften öffentlichen Rechts, die die Satzung und Ordnungen des WTB anerkennen, gebildet. Der WTB wurde am 14. April 1947 in Herne gegründet und ist die turnerische
Nachfolge-Organisation des Kreises VIII a der Deutschen Turnerschaft. Er ist beim Amtsgericht Hamm unter der Nr. VR 609 in das Vereinsregister eingetragen. Sein Sitz ist Hamm (Westfalen). Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Er ist Mitglied im Deutschen Turner-Bund (DTB) und erkennt dessen Satzung an.

§ 1.2 Der Westfälische Turnerbund führt den Namenszusatz: „Verband für Leistungs-, Freizeit-, Breiten- und Gesundheitssport“.

§ 2 Ziele und Aufgaben

§ 2.1 Durch den kommunikativen Charakter der Leibesübung im Verein wird die gegenseitige Förderung von Personen und Gruppen möglich. Turnen, Spiel und Sport erweitern das Erfahrungsspektrum des einzelnen durch Denk- und Empfindungsanstöße und entwickeln dadurch Gebrauchsmuster für sein Freizeitleben. Mit dem Angebot für lebenslange sportliche Betätigung betreibt der Westfälische Turnerbund Vorsorge gegen die Gefahren der Bewegungsarmut und trägt dadurch zur Erhaltung und Wiedergewinnung von Gesundheit und Vitalität bei. In besonderem Maße dienen Turnen und Sport der Begegnung von Menschen und ermöglichen dadurch vielfältige Formen der gesellschaftlichen Mitwirkung.

Der Westfälische Turnerbund unterstützt und fördert im einzelnen folgende Aufgaben und Ziele:

Erweiterung des Angebots aller Vereine durch Aufnahme von Bewegungs- und Übungsmöglichkeiten für:

- Kinder,
- Jugendliche,
- Frauen,
- Männer,
- Mutter-Vater-Kind,
- Ältere und Senioren
- weitere gemischte Gruppen,
- Musik- und Spielmannswesen.

Ergänzung des Turn- und Sportangebots durch gesellige, kulturelle, bildende und freizeitwirksame Veranstaltungen.
Anstreben eines familiengerechten Angebotes durch: Betreuung von Kindern während der Teilnahme der Eltern, Ausbildung von Betreuerinnen und Betreuern.
Aufbau von Gruppen für:

- Kinder mit mangelnder Bewegungserfahrung
- Jugendliche und Erwachsene mit Haltungs- und/oder Organschwächen, Rekonvaleszenten und gesundheitlich Gefährdete.

Angebote für "Jedermann":

Einrichtung offener Kurse (Betreuungsmaßnahmen):

- Lauftreffs,
- Wanderungen,
- Gymnastiktreffs,
- Fitness- und Gesundheitsangebote,
- Beteiligungsangebote bei Festen und Veranstaltungen.

Unterstützung der Vereine durch:

- Kontaktpflege, Meinungs- und Erfahrungsaustausch,
- Orientierungshilfen durch Verbandsorgan (Westfalenturner), Broschüren und Merkblätter,
- Lehrgangs- und Tagungsprogramme mit Schwerpunktbildung,
- Ein Vereinsberatungssystem.

Aus-, Fort- und Weiterbildung der:

- Gruppenhelfer/innen,
- Jugend- /Projektleiter/innen,
- Übungsleiter/innen,
- Trainer C Helfer/innen,
- Trainer-/innen C -,
- Organisationsleiter/innen,
- Vereinsberater/innen,
- Sporthelfer/innen im Schulsport
- Funktionsträger/innen auf Vereins-, Gau- und Verbandsebene.

§ 2.2 Der Westfälische Turnerbund versteht demnach unter "Turnen" die vielgestaltige, lebensbegleitende Leibesübung im Sinne Friedrich-Ludwig Jahns und die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung durch Aufbau und Förderung von Gemeinschaft. Er pflegt bewusst Geselligkeit, Brauchtum und Lied.

§ 2.3 Die Schwerpunkte im turnpraktischen Bereich liegen in der gleichrangigen Förderung des Leistungs-, Freizeit-, Breiten- und Gesundheitssports. Hierbei werden die anfallenden Aufgaben durch ehrenamtliche, nebenberufliche und hauptberuflich Mitarbeiter/innen geleistet.

§ 2.4 Der Westfälische Turnerbund fordert von seinen Mitgliedern die Anerkennung der Menschenrechte. Er übt parteipolitische Neutralität, religiöse und weltanschauliche Toleranz und bekennt sich zum freiheitlichen Staat demokratischer Ordnung im Sinne des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.

§ 2.5 Der Westfälische Turnerbund pflegt mit Verantwortungsbewusstsein eine enge Zusammenarbeit mit Elternhaus, Schule, Kirche, Land, ebenso mit den im Landessportbund NRW zusammengeschlossenen Verbänden und entsprechenden Organisationen des Auslandes.

§ 2.6 Der Westfälische Turnerbund fördert die Belange des Umweltschutzes und der Umweltvorsorge. Er beachtet bei seinen Entscheidungen die Umweltverträglichkeit.

§ 2.7 Der Westfälische Turnerbund unterstützt den europäischen Gedanken.

§ 2.8 Beteiligung an weiteren Rechtsträgern
Zur Unterstützung und Förderung seiner satzungsgemäßen Aufgaben und Ziele kann sich der Westfälische Turnerbund weiterer Rechtsträger bedienen. Hierzu können wirtschaftliche (nicht gemeinnützige Tätigkeiten) Bereiche auf eine oder mehrere Gesellschaft/en ausgelagert werden. Für die Gründung bzw. Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft kann der Westfälische Turnerbund satzungsgemäße Mittel und Rücklagen verwenden. Über die Verwendung der Erträge aus der Beteiligung an einer Gesellschaft entscheidet der Hauptausschuss.

§ 3 Gemeinnützigkeit

§ 3.1 Der Westfälische Turnerbund verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung.

§ 3.2 Der Westfälische Turnerbund ist selbstlos tätig. Seine Tätigkeit ist nicht auf einen wirtschaftlichen Gewinn gerichtet.

§ 3.3 Mittel dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Westfälischen Turnerbundes.

§ 3.4 Es darf niemand durch Ausgaben, die dem Zweck des Westfälischen Turnerbundes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3.5 Bei Bedarf können Tätigkeiten im Verband im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Eine Entscheidung über eine entgeltliche Tätigkeit trifft das Präsidium.

§ 4 Organisation und Mitgliedschaft

§ 4.1 Der Westfälische Turnerbund ist in Turngaue eingeteilt, deren Grenzen durch die Gaue im Einvernehmen mit dem Präsidium des Westfälischen Turnerbundes geändert werden können. Die Grenzen sollen sich den bestehenden Kommunalgrenzen angleichen. Zur Erzielung von Synergieeffekten können sich Turngaue zu Kompetenzzentren zusammenschließen.

§ 4.2 Über die Aufnahmen von Vereinen und Abteilungen in den Westfälischen Turnerbund entscheidet der zuständige Gauvorstand. Gegen die Ablehnung einer Aufnahme steht dem Antragsteller das Beschwerderecht beim Rechtsausschuss des Westfälischen Turnerbundes zu. Dieser entscheidet endgültig.

§ 4.3 Mit dem Ausscheiden, dem Austritt oder dem Ausschluss eines Vereins oder einer Abteilung aus dem Turngau erlischt auch die Mitgliedschaft im Westfälischen Turnerbund und im Deutschen Turner-Bund.

§ 4.4 Die Satzungen der Turngaue, Bezirke, Vereine oder Abteilungen dürfen zu dieser Satzung nicht im Widerspruch stehen.

§ 4.5 Der Landesverbandsbeitrag wird von den Vereinen und Abteilungen über ihre Turngaue
entrichtet.

§ 4.6 Abweichend von vorstehenden Bestimmungen können sich Vereine und Vereinsabteilungen, die den Sport mit betagten Bürgern betreiben, auch unmittelbar der Fachschaft "Sport mit Älteren" beim Landessportbund Nordrhein-Westfalen anschließen und dadurch Mitglied im Westfälischen Turnerbund werden.
Im Übrigen gilt der § 4.2 - § 4.5 sinngemäß.

§ 5 Westfälische Turnerjugend

Die Westfälische Turnerjugend (wtj) ist die Gemeinschaft aller jungen Menschen des Westfälischen Turnerbundes und ihrer gewählten Vertreter/innen. Sie gibt sich durch ihre Vollversammlung eine Ordnung im Rahmen dieser Satzung.
Die Westfälische Turnerjugend führt und verwaltet sich selbst im Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Westfälischen Turnerbundes.
Sie entscheidet über die ihr zufließenden Mittel.

§ 6 Organe und weitere Führungsgremien

§ 6.1 Organe des Westfälischen Turnerbundes sind:

  • der Landesturntag
  • der Hauptausschuss
  • das Präsidium
  • das geschäftsführende Präsidium

§ 6.2 weitere Führungsgremien sind:

  • der Verbandsrat
  • die Bereichs- und Landesfachausschüsse
  • der Rechtsausschuss

Verpflichtend für die Tätigkeit der Organe und Führungsgremien sind diese Satzung und die Ordnungen des Westfälischen Turnerbundes, die zu dieser Satzung nicht im Widerspruch stehen dürfen.
Die Mitglieder der Organe und Führungsgremien arbeiten im Rahmen dieser Satzung und der Ordnungen des WTB, die nicht im Widerspruch zu dieser Satzung stehen dürfen, grundsätzlich ehrenamtlich. Ausnahmen zur ehrenamtlichen Tätigkeit regelt der § 3 Nr. 5. Sie werden in ihrer Arbeit von den Mitarbeiter(n)/innen der WTB-Geschäftsstelle unterstützt.
Die hauptberuflichen Kräfte des Westfälischen Turnerbundes dürfen kein Ehrenamt in einem Organ oder Führungsgremium des Landesturnverbandes bekleiden.
Das amtliche Mitteilungsblatt des Westfälischen Turnerbundes ist der "Westfalenturner"

§ 7 Der Landesturntag

Der Landesturntag ist das oberste Organ des Westfälischen Turnerbundes.

§ 7.1 Stimmberechtigte Mitglieder des Landesturntages:

§ 7.1.1 die Mitglieder des Hauptausschusses,

§ 7.1.2 zwei weitere Mitglieder aus jedem Turngau,

§ 7.1.3 die Delegierten der Vereine und Abteilungen wie folgt:
für die ersten 500 Mitglieder zwei Delegierte;
für weitere angefangene 500 Mitglieder
ein/e weitere/r Delegierte/r. Maßgebend ist die letzte Mitgliederbestandserhebung des Landessportbundes NRW,

§ 7.1.4 20 von der wtj-Vollversammlung gewählte Delegierte der Turnerjugend,

§ 7.1.5 die Ehrenmitglieder des Westfälischen Turnerbundes.

§ 7.2 Aufgaben des Landesturntages:

§ 7.2.1 sich eine Geschäftsordnung zu geben

§ 7.2.2 die Richtlinien für die Arbeit des Westfälischen Turnerbundes festzulegen,

§ 7.2.3 die Berichte, die den stimmberechtigten Turntagsmitgliedern in der Regel mit der Tagesordnung, mindestens vier Wochen vor dem Turntag zuzuleiten sind,

  • des/der Präsidenten/in,
  • des/der Vizepräsidenten/in Verbandsentwicklung,
  • des/der Vizepräsidenten/in Lehre und Ausbildung,
  • des/der Vizepräsidenten/in Gesellschaftspolitik,
  • des/der Vizepräsidenten/in Finanzen,
  • des/der Vizepräsidenten/in Leistungssport,
  • des/der Vizepräsidenten/in Freizeit- und Breitensport,
  • des/der Vizepräsidenten/in Gesundheitssport,
  • des/der Vizepräsident/in Turnspiele,
  • des/der Vizepräsidenten Medien/Öffentlichkeitsarbeit
  • des/der Vizepräsidenten/in Frauen

und

  • des/der Geschäftsführers/in entgegenzunehmen und zu beraten,
  • den Bericht der Jugendführung entgegenzunehmen,

§ 7.2.4 das Präsidium zu entlasten,

§ 7.2.5 das Präsidium (§ 9.1.1 bis § 9.1.11) zu wählen,

§ 7.2.6 die Mitglieder des Rechtsausschusses und deren Stellvertreter/innen zu wählen,

§ 7.2.7 drei Kassenprüfer/innen zu bestellen;
die Bestellung der Kassenprüfer/innen erfolgt so, dass jeweils ein/e Kassenprüfer/in auf dem nächstfolgenden ordentlichen Landesturntag ausscheidet, und zwar in der Reihenfolge ihrer Wahl.

§ 7.2.8 Mitgliedsbeiträge und Umlagen festzusetzen,

§ 7.2.9 den Haushaltsplan für das Folgejahr zu beschließen,

§ 7.2.10 über Anträge zu befinden,

§ 7.2.11 Satzungen mit einer zwei Drittel Mehrheit der abgegebenen Stimmen zu ändern.
Anträge dazu müssen in vollem Wortlaut auf der Tagesordnung stehen.

§ 7.2.12 Ehrenmitglieder zu ernennen.

§ 7.3 Der Landesturntag wird alle zwei Jahre einberufen, und zwar in der Regel im 4. Quartal des Kalenderjahres. Das Präsidium kann außerordentliche Landesturntage einberufen. Es ist dazu verpflichtet, wenn ein Viertel der bei dem letzten Landesturntag anwesenden Stimmberechtigten dies schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe beantragt.

§ 7.4 Das Präsidium gibt Tagungsort und -zeit mindestens zwölf Wochen, die Tagesordnung mindestens vier Wochen vor dem Landesturntag im amtlichen Mitteilungsblatt "Westfalenturner" bekannt. Jeder ordnungsgemäß einberufene Landesturntag ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Abgeordneten beschlussfähig.

§ 7.5 Der/die Präsident/in oder ein/e Vizepräsident/in leitet den Landesturntag.
Zur Gültigkeit des Beschlusses ist es erforderlich, dass der Gegenstand bei der Berufung bezeichnet wird. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

§ 8 Der Hauptausschuss

§ 8.1 Den Hauptausschuss bilden:

§ 8.1.1 das Präsidium,

§ 8.1.2 die Vorsitzenden der Turngaue oder deren Stellvertreter/innen,

§ 8.1.3 die Mitglieder des Landesturnrates gemäß § 11.1,

§ 8.1.4 die Gaufrauenwartinnen oder eine Vertreterin,

§ 8.1.5 ein Mitglied des Kleinen Jugendausschusses (Jugendvorstand) eines jeden Gaues,

§ 8.1.6 der/die Verbandsarzt/ärztin.

§ 8.2 Zu seinem Aufgabenbereich gehören:

§ 8.2.1 sich eine Geschäftsordnung zu geben,

§ 8.2.2 eine/n Protokollführer/in zu bestimmen,

§ 8.2.3 über Grundsatzfragen zu beraten,

§ 8.2.4 den Haushaltsplan zu beraten und in den turntagsfreien Jahren zu verabschieden,

§ 8.2.5 Ordnungen des Westfälischen Turnerbundes zu beschließen (Ausnahme: Ordnung der Westfälischen Turnerjugend und deren Geschäftsordnung),

§ 8.2.6 Ort und Zeit der Landesturnfeste und der Landesturntage festzulegen,

§ 8.2.7 die fünf Mitglieder des Wahlausschusses zu benennen,

§ 8.2.8 drei Personen für zwei Jahre in den Finanzausschuss zu wählen,

§ 8.2.9 den Stellenplan zu beschließen.

§ 8.3 Der Hauptausschuss tritt in der Regel jährlich einmal zusammen.

Das Präsidium gibt Tagungsort und -zeit sechs Wochen, die Tagesordnung zwei Wochen vor der Sitzung des Hauptausschusses bekannt.

§ 8.4 Der/die Präsident/in oder ein/e Vizepräsident/in leitet die Sitzung des Hauptausschusses.

Beschlussfassung wie unter § 7.5 geregelt.

Über den Sitzungsverlauf ist eine Niederschrift zu fertigen. Die Beschlüsse sind wörtlich darin aufzunehmen. Die Niederschrift ist durch Versammlungsleiter/in und Protokollführer/in zu unterzeichnen.

§ 9 Präsidium und Geschäftsführendes Präsidium

§ 9.1 Das Präsidium bilden:

§ 9.1.1 der/die Präsident/in

§ 9.1.2 der/die Vizepräsident/in Verbandsentwicklung

§ 9.1.3 der/die Vizepräsident/in Lehre und Ausbildung

§ 9.1.4 der/die Vizepräsident/in Gesellschaftspolitik

§ 9.1.5 der/die Vizepräsident/in Finanzen

§ 9.1.6 der/die Vizepräsident/in Leistungssport

§ 9.1.7 der/die Vizepräsident/in Freizeit- und Breitensport

§ 9.1.8 der/die Vizepräsident/in Gesundheitssport

§ 9.1.9 der/die Vizepräsident/in Turnspiele

§ 9.1.10 der/die Vizepräsident/in Medien/-Öffentlichkeitsarbeit

§ 9.1.11 der/die Vizepräsident/in Frauen

§ 9.1.12 der Vorsitzende der Westfälischen Turnerjugend

§ 9.1.13 die Vorsitzende der Westfälischen Turnerjugend

§ 9.1.14 der/die Vertreter/in der Turngaue als Beisitzer/in

§ 9.1.15 der/die Geschäftsführer/in der WTB-Fördergesellschaft (beratend)

§ 9.1.16 der/die Geschäftsführer/in des Westfälischen Turnerbundes (beratend)

§ 9.1.17 der/die Jugendsekretär/in (beratend)

§ 9. 2 Wahlen

Die Mitglieder des Präsidiums 9.1.1 bis 9.1.11 werden vom ordentlichen Landesturntag für vier Jahre gewählt und zwar im zweijährigen Wechsel wie folgt:

  • der/die Präsident/in
  • der/die Vizepräsident/in Lehre und Ausbildung
  • der/die Vizepräsident/in Finanzen
  • der/die Vizepräsident/in Freizeit- und Breitensport
  • der/die Vizepräsident/in Turnspiele
  • der/die Vizepräsident/in Frauen

bzw.

  • der/die Vizepräsident/in Verbandsentwicklung
  • der/die Vizepräsident/in Gesellschaftspolitik
  • der/die Vizepräsident/in Leistungssport
  • der/die Vizepräsident/in Gesundheitssport
  • der/die Vizepräsident/in Medien/Öffentlichkeitsarbeit

Die Vorsitzenden der Turnerjugend (9. 1.12 und 9.1.13) werden von der wtj-Vollversammlung gewählt. Der/die Vertreter/in der Turngaue (9.1.14) wird von den Gauvorsitzenden als Beisitzer/in entsandt.
Der/die Geschäftsführer/in der WTB-Fördergesellschaft (9.1.15) wird durch die Gesellschafterversammlung der WTB-Fördergesellschaft berufen.
Der/die Geschäftsführer/in des Westfälischen Turnerbundes (9.1.16) und der/die Jugendsekretär/in (9.1.17) sind hauptamtliche Mitarbeiter/innen.
Die Gewählten führen ihr Amt bis zur Neu- oder Wiederwahl.
Scheiden Präsidiumsmitglieder vorzeitig aus oder ist ein Amt im Präsidium nicht besetzt, soll das Präsidium eine/n Andere/n mit der Wahrnehmung der Geschäfte dieses Amtes beauftragen.
Die Bestätigung erfolgt durch den Hauptausschuss, die Wahl beim nächsten ordentlichen Landesturntag. Für den/die Vorsitzende/n der Westfälischen Turnerjugend regelt die wtj- Jugendordnung das Verfahren.

§9.3 Zu den Aufgaben des Präsidiums gehören:

§ 9.3.1 sich eine Geschäftsordnung zu geben,

§ 9.3.2 die Wahrung der im § 2 festgesetzten Ziele und Aufgaben,

§ 9.3.3 die Durchführung der Beschlüsse des Landesturntages und des Hauptausschusses,

§ 9.3.4 Dienstanweisungen an den/die Geschäftsführer/in zu geben,

§ 9.3.5 die Vorbereitung (Tagungsort und Tagesordnung) der Landesturntage, Hauptausschusssitzungen sowie die Sitzungen des Verbandsrates,

§ 9.3.6 die Vorbereitung und Durchführung aller Landesveranstaltungen zu überwachen und Anweisungen hierfür zu gebe,n

§ 9.3.7 die Verwaltung der Finanzen und des Gesamtvermögens,

§ 9.3.8 Bestellung einer/s staatlich vereidigten Wirtschaftsprüfers/in,

§ 9.3.9 Ver- und Entpflichtung der hauptberuflichen Mitarbeiter/innen im Rahmen des Stellenplanes des Westfälischen Turnerbundes,

§ 9.3.10 Berufung der Mitglieder des Außenstellenbeirates des LSB-Bildungswerkes, Außenstelle Westfälischer Turnerbund.
Der/die Vizepräsident/in Lehre und Ausbildung ist Leiter/in der Außenstelle.

§ 9.3.11 die Bildung weiterer Ausschüsse,

§ 9.3.12 Berufung von Vertretern/innen für die Gesellschafterversammlungen
bei Beteiligung an weiteren Rechtsträgern,

§ 9.3.13 Benennung der Sportärztin / des Sportarztes,

§ 9.3.14 Berufung und Abberufung der Beauftragten in den verschiedenen Gremien,
die nicht durch andere Organe oder Gremien des WTB gewählt bzw. berufen werden.

§ 9.3.15 Wenn das Präsidium unaufschiebbare Angelegenheiten erledigen muss,
für die der Hauptausschuss zuständig ist, so hat er nachträglich dessen Genehmigung einzuholen.

§ 9.4 Das Präsidium tritt in der Regel monatlich einmal zusammen.

§ 9.5 Die Präsidiumsmitglieder können an allen Sitzungen sämtlicher Gremien
des Westfälischen Turnerbundes mit beratender Stimme teilnehmen.

§ 9.6 Geschäftsführendes Präsidium
Das Geschäftsführende Präsidium bilden:

§ 9.6.1 der/die Präsident/in

§ 9.6.2 der/die Vizepräsident/in Verbandsentwicklung

§ 9.6.3 der/die Vizepräsident/in Lehre und Ausbildung

§ 9.6.4 der/die Vizepräsident/in Finanzen

§ 9.6.5 der/die Vorsitzende der Westfälischen Turnerjugend

§ 9.6.6 der/die Geschäftsführer/in des WTB mit beratender Stimme.

§ 9.7 Das Geschäftsführende Präsidium führt die laufenden Geschäfte des Westfälischen Turnerbundes mit Hilfe der hauptamtlichen Mitarbeiter/innen des Westfälischen Turnerbundes. Es bereitet die Planungen und Entscheidungen des Präsidiums vor.

§ 9.8 Das Geschäftsführende Präsidium, mit Ausnahme des/der Geschäftsführers/in des Westfälischen Turnerbundes § 9.1.16, vertritt den Verband im Sinne des § 26 BGB. Zur rechtswirksamen Vertretung des Westfälischen Turnerbundes genügt das Zusammenwirken der/des Präsident/in mit einem der vorgenannten Präsidiumsmitglieder und im Falle seiner Verhinderung, die nicht nachgewiesen zu werden braucht, das Zusammenwirken von zwei der vorgenannten Präsidiumsmitglieder.

§ 10 Der Verbandsrat

§ 10.1 Den Verbandsrat bilden:

§ 10.1.1 das Präsidium,

§ 10.1.2 die Vorsitzenden der Turngaue oder deren Vertreter/innen.

§ 10.2 Der Verbandsrat ist Führungsgremium in verbandspolitischen Angelegenheiten,
soweit sie nicht den Organen des Westfälischen Turnerbundes vorbehalten sind.
Seine Beschlüsse haben empfehlenden Charakter.

§ 10.3 Der Verbandsrat tritt in der Regel jährlich einmal zusammen.

§ 11 Landesturnrat und Technische Kommission

§ 11.1 Landesturnrat
Der Landesturnrat ist das oberste Koordinierungsgremium in der fachlichen Arbeit.

§ 11.1.1 Den Landesturnrat bilden:

der/die Vizepräsident/in Freizeit und Breitensport als Vorsitzende/r
der/die Vizepräsident/in Leistungssport
der/die Vizepräsident/in Gesundheitssport
der/die Vizepräsident/in Turnspiele
der/die Vorsitzende des Ausschusses für Umweltschutz
der/die Beauftragte für Sport- und Landesjugendfachwarte
der/die Beauftragte für den Schulsport
die Gauoberturnwarte/innen oder deren Vertreter/innen
die Mitglieder des Bereichsausschusses Freizeit- und Breitensport
die Landesfachwarte/innen aus den Bereichsausschüssen
Leistungssport, Turnspiele oder deren gewählte Vertreter/innen
die Beauftragten für Kampfrichterwesen

§ 11.1.2 Zu den Aufgaben des Landesturnrates gehören:

  • Festlegung der verbandlichen Ausrichtung, Schwerpunktsetzung im fachlichen Bereich.
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbetrachtung von Großveranstaltungen wie z.B. Landesturnfest, Deutsches Turnfest.
  • Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen, Trends, Schwerpunkte, im gesamten fachsportlichen Bereich.
  • Koordinierung der Zusammenarbeit mit anderen Gremien/Ausschüssen im turnfachlichen Bereich.
  • Festlegung der Grundsätze in der Zusammenarbeit mit externen Organisationen/Institutionen wie z.B. LSB, DTB, Fachverbände in NRW usw.
  • Festlegung der Struktur im fachlichen Bereich.
  • Der Ausschuss gibt sich eine Geschäftsordnung.

§ 11.1.3 Der Landesturnrat tritt in der Regel jährlich einmal zusammen.

§ 11.2 Technische Kommission

§ 11.2.1 Die Technische Kommission bilden:

der/die Vizepräsident/in Leistungssport
der/die Vizepräsident/in Freizeit- und Breitensport
der/die Vizepräsident/in Gesundheitssport
der/die Vizepräsident/in Turnspiele
der/die Vorsitzende der Westfälischen Turnerjugend
der/die Geschäftsführer/in des WTB
Der Vorsitz wird durch einen Vizepräsidenten wahrgenommen.

§ 11.2.2 Sie bereitet die Beschlüsse im fachlichen Bereich für das Präsidium vor
und ist für die laufende Koordinierung in der fachlichen Arbeit zuständig.

§ 12 Führungsgremien mit fachlichen Aufgaben

§ 12.1 Arbeitsgrundlagen

§ 12.1.1 Grundsätzliches:
Vorsitzende/r der Bereichsausschüsse sind der/die Vizepräsident/in Leistungssport, der/die Vizepräsident/in Freizeit- und Breitensport,
der/die Vizepräsident/in Gesundheitssport und der/die Vizepräsident/in Turnspiele.
Sportarten, die vom Deutschen Turner-Bund national und international vertreten werden, gehören dem Bereichsausschuss Leistungssport an.

§ 12.1.2 Wahlen:
Die Landesfachwarte/innen werden von den Turngauen -Gaufachwarten/innen- für 4 Jahre gewählt. Die Wahl der Mitglieder der Fachausschüsse ist in den Fachgebietsordnungen geregelt.
Der/die Beauftragte für Umweltschutz wird durch den zuständigen Ausschuss entsendet.

§ 12.1.3 Zweck und Geltungsbereich:
Erstellen einer Arbeitsgrundlage für alle fachlichen Gremien im Verband und in den Turngauen.

§ 12.1.4 Bereichsausschüsse sind der:
Bereichsausschuss Leistungssport
Bereichsausschuss Freizeit- und Breitensport
Bereichsausschuss Gesundheitssport
Bereichsausschuss Turnspiele

§ 12.2 Bereichsausschuss Leistungssport
Dem Bereichsausschuss Leistungssport gehören an:
der/die Vizepräsident/in Leistungssport als Vorsitzende/r
LFW Gerätturnen
LFW Rhythmische Sportgymnastik
LFW Aerobic
LFW Trampolinturnen
LFW Rhönradturnen
LFW Faustball
LFW Indiaca
LFW Korfball
LFW Orientierungslauf
LFW Sportakrobatik
LFW Rope Skipping
ein/e Vertreter/in der Westfälischen Turnerjugend
der/die Beauftragte für Umweltschutz
der/die Beauftragte für den Schulsport
der/die Vorsitzende des Trainerrates
der/die Vorsitzende des Ausschusses für Lehre und Ausbildung
der/die Verbandsarzt/ärztin

§ 12.2. Die Zusammensetzung des Bereichsausschusses Leistungssport ändert sich,
wenn im DTB neue Sportarten, die national oder international vertreten werden, in den Leistungssportbereich aufgenommen werden.
Dies bedarf der Zustimmung des Hauptausschusses des WTB.

§ 12.3 Bereichsausschuss Freizeit- und Breitensport
Dem Bereichsausschuss Freizeit- und Breitensport gehören an:
der/die Vizepräsident/in Freizeit- und Breitensport als Vorsitzende/r
der/die Vorsitzende Lehre und Ausbildung
LFW Gerätturnen
LFW Leichtathletik
LFW Schwimmen
LFW Wandern
LFW Schneesport
LFW Musik- und Spielmannswesen
LFW Frauenturnen
LFW Männerturnen
der/die Vorsitzende Landesfachausschuss Ältere
der/die Beauftragte/r der Mehrkämpfe
der/die Beauftragte/r Schulsport
der/die Beauftragte für Umweltschutz
ein/e Vertreter/in der Westfälischen Turnerjugend

§ 12.4 Bereichsausschuss Gesundheitssport
Dem Bereichsausschuss Gesundheitssport gehören an:
der/die Vizepräsident/in Gesundheitssport als Vorsitzende/r
der/die Verbandsarzt/ärztin
ein/e Vertreter/in der Gesundheitsbeauftragten der Gaue
ein/e Beauftragte/r für Lehre und Ausbildung
ein/e Vertreter/in der Westfälischen Turnerjugend
drei Beisitzer, die vom Präsidium berufen werden
der/die Referent/in für Gesundheitssport mit beratender Stimme.

§ 12.5 Bereichsausschuss Turnspiele
Dem Bereichsausschuss Turnspiele gehören an:
der/die Vizepräsident/in Turnspiele als Vorsitzende/r
LFW Faustball
LFW Prellball
LFW Ringtennis
LFW Korbball
LFW Volleyball
LFW Korfball
LFW Indiaca
LFW Völkerball
der/die Vorsitzende des Schiedsgerichts
ein/e Vertreter/in der Westfälischen Turnerjugend
der/die Beauftragte für Umweltschutz
der/die Beauftragte für den Schulsport
der/die Vorsitzende des Ausschusses für Lehre und Ausbildung

§ 13 Ausschüsse mit besonderer Aufgabenstellung

Ausschüsse mit besonderer Aufgabenstellung sind:

§ 13.1 Ausschuss Lehre und Ausbildung
Über die Besetzung entscheidet das Präsidium.
Die Turngaue haben Vorschlagsrecht.

§ 13.2 Landesmännerturnausschuss

§ 13.2.1 Mitglieder sind:
der LFW Männerturnen als Vorsitzender
drei weitere Mitglieder
ein Mitglied des Landesfachausschusses Ältere

§ 13.2.2 Die Ausschussmitglieder werden von den entsprechenden Amtsträgern der Turngaue
für die Dauer von vier Jahren gewählt.

§ 13.3 Landesfrauenturnausschuss

§ 13.3.1 Mitglieder sind:
die LFW Frauenturnen als Vorsitzende
vier weitere Mitglieder
ein Mitglied des Landefachausschusses Ältere

§ 13.3.2 Die Ausschussmitglieder werden von den entsprechenden Amtsträgern der Turngaue
für die Dauer von vier Jahren gewählt.

§ 13.4 Landesfachausschüsse nach den Fachgebietsordnungen

§ 13.4.1 Landesfachausschüsse werden für alle Fachgebiete des Westfälischen Turnerbundes gebildet, soweit sie in mindestens drei seiner Turngaue betrieben oder ihre Wettkämpfe bis zur Deutschen Meisterschaft geführt werden.

§ 13.4.2 Den Landesfachausschüssen gehören an:
der/die Landesfachwart/in,
ein/e Beauftragte/r der wtj
weitere Mitglieder

§ 13.4.3 Anzahl und Wahlverfahren regelt die jeweilige Fachgebietsordnung. Vorsitzende/r des
Landesfachausschusses ist der/die Landesfachwart/Landesfachwartin. Der Landesfachausschuss wählt den /die Stellvertreter/in der/des Vorsitzenden.

§ 13.5 Weitere Ausschüsse

§ 13.5.1 Allgemeine Grundlagen
Die Leitung der weiteren Ausschüsse übernimmt ein Präsidiumsmitglied oder ein/e vom Präsidium Beauftragte/r.
Die Ausschüsse sollten mit max. fünf Personen besetzt werden.
Die Berufung bzw. Abberufung erfolgt durch das Präsidium.

§ 13.5.2 Zur Wahrnehmung weiterer Aufgabengebiete werden folgende Ausschüsse vom Präsidium gebildet:
Ausschuss Medien/Öffentlichkeitsarbeit
Landeskulturausschuss
Satzungsausschuss
Ausschuss Verein/Funktionsträger
Bau- und Liegenschaftsausschuss
Landesfrauenausschuss
Umweltschutzausschuss

§ 14 Der Rechtsausschuss

§ 14.1 Den Rechtsausschuss bilden:

der/die Vorsitzende
der/die stellv. Vorsitzende
drei Beisitzer/innen
drei Stellvertreter/innen.
Der/die Vorsitzende und sein/e Stellvertreter/in müssen die Befähigung zum Richteramt haben, dürfen jedoch nicht Mitglieder des Präsidiums des WTB sein.
Ihre Amtszeit beträgt vier Jahre.

§14.2 Der Rechtsausschuss ist ein selbständiges und unabhängiges Schiedsgericht.

§ 14.3 Der Rechtsausschuss hat folgende Aufgaben:

§ 14.3.1 Streitfälle, Zweifelsfragen und Meinungsverschiedenheiten der Organe des Westfälischen Turnerbundes (§§ 7-9) sowie der in §§ 10 - 13 genannten Gremien zu schlichten und zu entscheiden.

§ 14.3.2 Streitfälle der Turngaue untereinander oder mit den unter § 14.3.1 genannten Organen und Gremien zu schlichten und zu entscheiden.

§ 14.3.3 Streitfälle der Mitglieder (Vereine und Abteilungen § 1) untereinander - soweit Belange des Westfälischen Turnerbundes berührt werden - oder mit den unter § 14.3.1 und § 14.3.2 genannten Organen und Gremien zu schlichten und zu entscheiden.

§ 14.3.4 Die Ahndung und Verfehlung der Mitglieder (§ 1) des Westfälischen Turnerbundes - auch der Einzelmitglieder - , durch die Ansehen und Arbeit des Verbandes geschädigt werden.

§ 14.3.5 Beschlüsse der Organe und Führungsgremien des Westfälischen Turnerbundes auf Vereinbarkeit mit den bestehenden Satzungen und Ordnungen zu überprüfen.

§ 14.3.6 Über Beschwerden zu entscheiden, die auf Grund § 4 und § 17 dieser Satzung eingelegt werden.

§ 14.4 Der Rechtsausschuss fällt seine Entscheidungen mit einfacher Mehrheit. Mitglieder des Ausschusses, die aus tatsächlichen Gründen oder wegen Befangenheit an der Mitwirkung verhindert sind, werden durch den jeweils nächstfolgenden Stellvertreter ersetzt.

§ 14.4.1 Das weitere regelt eine Rechts- und Verfahrensordnung.

§ 14.4.2 Bis zum Erlass einer solchen gelten die § 11 bis § 22 und § 24 bis § 33 der Rechtsordnung des Landessportbundes NW sinngemäß. Hilfsweise sind die Verfahrensvorschriften heranzuziehen, die bei einer Behandlung des Falles im Wege der ordentlichen Gerichtsbarkeit anwendbar wären.

§ 14.5 Bei Entscheidungen über Streitfälle kann der Ausschuss erkennen auf:

§ 14.5.1 Verweis

§ 14.5.2 Sperre

§ 14.5.3 Geldbuße

§ 14.5.4 zeitlichen oder dauernden Ausschluss von der Bekleidung eines Amtes

§ 14.5.5 zeitlichen oder dauernden Ausschluss aus dem Westfälischen Turnerbund.

§ 14.6 Gegen die Entscheidungen des Rechtsausschusses ist in den Fällen

§ 14.3.1, § 14.3.4 und § 14.3.6 die Anrufung des Bundesschiedsgerichtes des DTB zulässig.

§ 15 Der Finanzausschuss

§ 15.1 Den Finanzausschuss bilden

  • der/die Vizepräsident/in Finanzen als Vorsitzende/r,
  • der/die Vizepräsident/in Verbandsentwicklung,
  • der/die Vorsitzende der Turnerjugend,
  • drei vom Hauptausschuss gewählte Personen (§ 8.2.8)
  • der/die Geschäftsführer/in mit beratender Stimme

§ 15.2 Der Finanzausschuss berät das Präsidium bei der Wirtschaftsführung einschließlich der Aufstellung des Haushaltsplanes und der Vermögensverwaltung des Westfälischen Turnerbundes.

§ 15.3 Der Finanzausschuss tagt in der Regel dreimal jährlich.

§ 16 Anti-Doping-Bestimmungen
Der WTB wendet zur Umsetzung seiner Anti-Doping-Bestimmungen in Satzung und Ordnungen die folgenden Bestimmungen in der jeweils aktuell gültigen Fassung an und nimmt am entsprechenden Doping-Kontrollsystem teil:

  • das Regelwerk der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA),
  • das Regelwerk der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA), insbesondere der Standard für Meldepflichten als Bestandteil des Regelwerks,
  • das Regelwerk der internationalen Verbände, deren Mitglied der DTB ist.

Die NADA, der DTB und die internationalen Fachverbände, deren Mitglied der DTB ist, sind berechtigt, Dopingkontrollen während und außerhalb des Wettkampfes, auch unangemeldet, durchzuführen.
Das Präsidium des WTB beruft eine Beauftragte bzw. einen Beauftragten für die Einhaltung der Anti-Doping-Bestimmungen.
Diese Beauftragte bzw. dieser Beauftragte darf keinem Organ des WTB angehören, ist unabhängig und an keine Weisungen gebunden und arbeitet in enger Verbindung mit der Anti-Doping-Kommission des DTB.
Es gelten die in der DTB-Satzung beschriebenen Verfahrensregeln.

§17 Die Geschäftsstelle

Der WTB unterhält eine hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle unter Leitung der Geschäftsführerin bzw. des Geschäftsführers.

§18 Ehrungen und Auszeichnungen
Turnerische Auszeichnungen können Frauen und Männern verliehen werden, die sich um die Förderung des Turnens besonders verdient gemacht haben. Für die Verleihung der turnerischen Auszeichnung sind die Ehrenordnungen des DTB und des WTB maßgebend.

§ 19 Ausschluss

Vereine, die dieser Satzung zuwiderhandeln, können vom zuständigen Gauvorstand ausgeschlossen werden. Innerhalb einer Frist von einem Monat, nach Zustellung des Bescheides, kann Beschwerde beim Rechtsausschuss des WTB zur endgültigen Entscheidung eingelegt werden.
Durch die Beschwerde wird die Ausführung des angefochtenen Beschlusses ausgesetzt.

§ 20 Auflösung

Die Auflösung des WTB kann nur mit Zweidrittel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Delegierten auf einem eigens dazu einberufenen Landesturntag erfolgen.
Im Falle der Auflösung des WTB fällt das Vermögen an seinen Rechtsnachfolger
oder an den DTB oder dessen Rechtsnachfolger. Das verbleibende Vermögen muß unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 3 dieser Satzung verwendet werden.
Beschlossen auf dem Landesturntag in Hamm am 05. Mai 2013

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