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Alex & Felice; Foto: minkusimages

Alex & Felice; Foto: minkusimages

Connected führt zusammen, was zusammengehört. Diese Verbundenheit haben sie alle gespürt – Turner, Artisten, Akrobaten, aber auch die Zuschauer und die Menschen, die hinter den Kulissen für eine gelungene Connected Tournee 2019 gesorgt haben. Europas erfolgreichste Turnshow hat mit 34 Vorstellungen in 22 Spielorten in ganz Deutschland insgesamt 225.000 turnbegeisterten Menschen ein außergewöhnliches Gefühl der Zusammengehörigkeit und Verbundenheit vermittelt. 

Und das in einer Zeit, in der die Gesellschaft durch gravierende Veränderungen im Umgang miteinander und in der Akzeptanz fremder Kulturen in Deutschland vor großen Herausforderungen steht.

Eine verschworene Gemeinschaft

Vom ersten Tag an war es fast greifbar – dieses Gefühl einer großen verschworenen Gemeinschaft. „Wir haben den Connected-Gedanken insbesondere im Zusammenwachsen der einzelnen Künstler gesehen“, sagt Produktionschef Wolfram Wehr-Reinhold zufrieden. Doch nicht nur das. Connected bestach durch zahllose Phänomene, die am Ende auf äußerst gelungene Art miteinander verschmolzen sind.

So hat das musikalische Konzept entscheidend dazu beigetragen, dass das Feuerwerk der Turnkunst als ein großes Gesamtkunstwerk in den Köpfen bestehen bleibt. 22 von insgesamt 28 Musikstücken wurden vom musikalischen Leiter Ryk komponiert. Allesamt in intensiver Zusammenarbeit mit Regisseurin Heidi Aguilar sowie den einzelnen Künstlern. Dass Letztere aus aller Welt zusammengerufen wurden, machte die Sache zu einer zusätzlichen Herausforderung. In einer Welt, in der Menschen mehr und mehr miteinander verbunden und vernetzt sind, stellten Absprachen nach Taiwan, Frankreich oder Kolumbien jedoch kein echtes Problem dar.

Warten auf Wunschkandidaten

Besonders glücklich zeigten sich die Verantwortlichen darüber, dass sie nach fast 15 Jahren, in denen das Artisten-Duo unter anderem zehn Jahre lang beim Cirque de Soleil verpflichtet war, endlich das ukrainische Duo Turkeev in die Show mit einbeziehen konnten. Das zeigt, welch langen Atem das „Feuerwerk“-Team bei seinen Wunschkandidaten zuweilen haben muss. Doch das Warten hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Auch wenn es schwerfällt, bei der Vielzahl an außergewöhnlichen Artisten und Darbietungen, einzelne hervorzuheben – die beiden Ukrainer Dmytro Turkeiev und Juliia Galenchyk waren zum Ende der Show mit ihrer dramatischen Liebesgeschichte an den Strapaten der unbestrittene emotionale Höhepunkt.

Doch auch Saulo Sarmiento – der Erfinder des Flying Pole – fesselte mit seiner dynamischen und zugleich kraftvoll-eleganten Darbietung das Publikum. Mit zauberhaftem Charme und Charisma, ebenso wie die vielen miteinander vernetzten Akteure: Felice Aguilar trat mit ihrem Partner Alex Pollner aber auch mit DDC, dem Feuerwerk der Turnkunst Showteam und Sänger Ryk auf; Gerätturner Helge drehte sich gemeinsam mit Rhönradturner Marcel Schawo auf der Bühne; und immer wieder führte Poppin´ Greg die Artisten und Akrobaten mit seinem unvergleichlichen Humor auf die Bühne. Erstmals in der Geschichte des „Feuerwerks“ wurde nicht nur die Musik, sondern auch ein „Charakter“ für die Tournee kreiert. Tobias Wegner, der vor einigen Jahren als „Wallclown“ dem Publikum eine neue Dimension der optischen Wahrnehmung vermittelte, hatte Poppin‘ Greg seine Rolle auf den Leib geschneidert. Und dieser verkörperte sie wie ein zweites Ich. Er ließ das Publikum zu einem Teil der Show werden, und fügte sich nahtlos in das Ensemble ein.

Emotionales Finale in Köln

Die Connected Tournee 2019 feierte schließlich in der Kölner Lanxess Arena ein grandioses und in höchstem Maße emotionales Finale. An dem Ort, wo wenige Tage zuvor die deutsche Handball-Nationalmannschaft den Einzug ins WM-Halbfinale geschafft hatte. Hier erntete das Feuerwerk der Turnkunst nach seiner viereinhalbwöchigen Rundreise durch Deutschland noch einmal einen nicht enden wollenden Applaus und stehende Ovationen. Dass Ryk schließlich für das in ein Lichtermeer getauchte Kölner Publikum „My Way“ von Frank Sinatra sang, ließ Vielen schließlich Tränen in die Augen treten. Ein grandioser Abschluss für eine überaus umjubelte Tournee.

Für einen traurigen Abschied bleibt indessen nicht viel Zeit – die Vorfreude auf die OPUS Tournee 2020 beginnt bereits jetzt. Selbstverständlich bleibt das Feuerwerk der Turnkunst auch künftig in jeder Hinsicht „connected“ – mit seinen ehemaligen und aktuellen Akteuren, den Zuschauern und vor allem mit der Idee der Völkerverständigung.

OPUS Tournee 2020

OPUS – das Werk eines Künstlers: live, mitreißend und absolut einzigartig. Mit eigens komponierten Songs aus der Feder von Ryk wird die Band Red Sox Peppers die Weltklasse-Darbietungen der Artisten, Akrobaten und Turner vom ersten bis zum letzten Akkord zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen lassen. Wir nehmen Sie mit in die Welt der 1920er Jahre und vollführen damit einen Spagat zwischen Vergangenem und einer neuen Generation. Staunen Sie mit uns über die atemberaubende Welt von OPUS und sichern Sie sich bereit jetzt die besten Plätze.

(Text: Heike Werner)

Tickets und Infos:

Bereits jetzt Tickets online platzgenau buchen unter www.feuerwerkderturnkunst.de,

01806 - 57 00 56 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, max. 0,60 €/Anruf aus Mobilfunknetzen) sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen. Tickets zwischen 8 und 46 €, zzgl. Vorverkaufsgebühr.

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