Hero 03 - Turnen

In der Turn-Oberliga konnte sich die lippische Mannschaft des TuS Leopoldshöhe gleich zweimal durchsetzen. Gegen die SG Gleidorf/Langenei gingen sie mit 51:16 Scorepunkten als Sieger hervor, gegen die KTS Mettingen reichte es am Ende sogar zu 61:9 Scorepunkten. Erstmals wird in der 4. Liga mit dem aus höheren Ligen bekannten Scoresystem geturnt. Die Duelle werden Mann gegen Mann geturnt, aus der Differenz werden dann die Punkte für die jeweilige Mannschaft errechnet. Detaillierte Informationen zu beiden Wettkämpfen gibt es hier.

Der Wettkampfkalender im Gerätturnen ist vielfältig – sowohl im breitensportlichen wie auch im leistungssportlichen Bereich. Dabei haben sogenannte bundesoffene Wettkämpfe eine besondere Anziehungskraft, weil sie Leistungsvergleiche weit über die Grenzen des Vereinstrainings ermöglichen. So nutzten einige der im Landesleistungszentrum Detmold betreuten Turnerinnen den von der Hamburger Turnerschaft am 22./23. September ausgerichteten Hansepokal, um ihre Form zu testen und einfach mal in einem anderen Umfeld zu turnen.

Bronze für die Turnerinnen des Kunstturnvereins Bielefeld beim WTB-Landespokal der Mannschaften. Als jüngstes Team haben die Bielefelder mit ihren turnerischen Leistungen großen Eindruck hinterlassen. Trainerinnen Lucie Vorberg und Jutta Maßmann hatten die Übungen mit hochwertigen Elementen aufgestockt. So erturnte sich Friederike Nonte mit 14,2 Punkten am Boden die höchste Wertung der unter 16 Jährigen.

Drei Kunstturnerinnen des TV Lemgo durften im Frühjahr an einem außergewöhnlichen Semesterprojekt von Studierenden der Medienproduktion an der Hochschule OWL teilnehmen: Elisa Bonmann, Leonie Gref und Lucie Luna Sasse waren die Hauptdarstellerinnen in einem 2 ½-minütigen Clip mit dem Titel „TV Lemgo in Motion“. Am Anfang des Projekts stand die Fragestellung: „Wie kann man turnerische und tänzerische Bewegungen des Bodenturnens am besten in einem computergenerierten Film umsetzen?“

TURNEN!

Das Turnen ist eine der Dachmarken des Deutschen Turner-Bundes (DTB). Nicht allein das Gerätturnen gehört in diese Sparte. Auch die anderen olympischen Sportarten Trampolinturnen und Rhythmische Sportgymnastik sowie das nicht olympische Rhönradturnen werden in dieser Dachmarke zusammengefasst.

Jürgen Uhr, Horst Diehl (1. Reihe v.u.), Reinhold Groborz, Günter Lyhs, Klaus Lüsebrink (2. R.), Klaus Schäfer, Werner Narres (3. R.), Lothar Simon, Willi Nothacker (4. R.)

Jürgen Uhr, Horst Diehl (1. Reihe v.u.), Reinhold Groborz, Günter Lyhs, Klaus Lüsebrink (2. R.), Klaus Schäfer, Werner Narres (3. R.), Lothar Simon, Willi Nothacker (4. R.)

Bei einem Treffen ehemaliger Spitzenturner des Westfälischen Turnerbundes der 1950er und 1960er Jahre, zu dem der frühere Landeskunstturnwart Klaus Schäfer nach Dortmund eingeladen hatte, waren neun der noch lebenden Turner erschienen. Sie repräsentierten immerhin 80 Einsätze mit einer Riege des WTB bei Vergleichen mit anderen Landesturnverbänden. Spitzenreiter ist der zweimalige Olympiateilnehmer Günter Lyhs (Kierspe) mit 19 Einsätzen, dem die beiden Siegerländer Werner Narres (Niederschelden) mit 17 und Lothar Simon (Klafeld-Geisweid) mit 15 Einsätzen folgen. Ältester Teilnehmer war Willi Nothacker, der drei Tage nach diesem Treffen seinen 86. Geburtstag feiern konnte.

Beim hochkarätig besetzten 23. internationalen Junior Team Cup Berlin am 20./21. April 2018 startete der noch 16-jährige TZ Bochum-Turner David Schlüter für das Turnteam Deutschland im Nationaltrikot. Beim ersten Durchgang am Boden setzte er mit einer Topübung, die er mit einem Doppeltwist eröffnete, direkt einen Glanzpunkt für die er eine hohe 13,55 Punkte erhielt. Als drittbester an diesem Gerät konnte er sich für das Finale qualifizieren. 

das erfolgreiche Team v.l.: Trainerin Jutta Horn, Maila Rüter, Theresa Geyer, Kira Budde, Jasmine Haase, Janine Woeste, Chloé Casterot, Co-Trainerin Filiz Quandel (es fehlt: Lisa Schöninger).

das erfolgreiche Team v.l.: Trainerin Jutta Horn, Maila Rüter, Theresa Geyer, Kira Budde, Jasmine Haase, Janine Woeste, Chloé Casterot, Co-Trainerin Filiz Quandel (es fehlt: Lisa Schöninger).

Die Kunstturnvereinigung Dortmund hat sich auch ohne Chloé Casterot (verhindert) an die Spitze der zweiten Bundesliga der Frauen gesetzt. Mit 181,50 Punkten behielten die Westfalen am 14. April 2018 im bayerischen Monheim die Oberhand über den TSV Berkheim (180,30) und den bisherigen Tabellenführer KTG Hannover (177,60).

Rang 3 für die Startgem. aus Turnern des TZ Bochum-Witten, TuS Stockum und der KTV Ruhr-West  beim ersten Bundesliga-Nachwuchswettkampf in Frankfurt

Rang 3 für die Startgem. aus Turnern des TZ Bochum-Witten, TuS Stockum und der KTV Ruhr-West beim ersten Bundesliga-Nachwuchswettkampf in Frankfurt

Ein gelungener Start gelang den Nachwuchsturnern des TZ Bochum-Witten , dem TuS Stockum und der KTV Ruhr-West beim ersten Nachwuchsbundesliga-Wettkampf in Frankfurt gegen weitere vier Teams mit einem 3. Rang und 196,25 Punkten. Die Idee an der Nachwuchs-Bundesliga der DTL teilzunehmen ist bereits vor 2 Jahren mit den Trainern des TZ Bochum-Witten Shalva Dalakishvili und Trainer Jozsef Kakut (KTV/Essen) diskutiert worden.

Am 14. April trat die 1. Mannschaft des TuS Leopoldshöhe auswärts gegen die SG Coesfeld zu ihrem letzten Vergleich der Verbandsliga 2018 an. Das Duell des Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten sollte schon am vorletzten Wettkampftag den Meister 2018 festlegen. Während die Leos 2017 gegen die Münsterländer am letzten Gerät, dem Reck, die Führung und den Sieg verloren, konnten Sie in diesem Jahr erneut zulegen und gewannen mit der Saisonbestleistung von 225,75 zu 220,00 Punkten.

Zufrieden waren die Kampfrichterinnen mit den gezeigten Leistungen

Zufrieden waren die Kampfrichterinnen mit den gezeigten Leistungen

Mit diesen drei Worten fasste Christina Bröker als Ligabeauftragte im Gerätturnen Frauen den Auftakt in die Liga-Saison 2018 am 14./15. April in Rheda zusammen. Und in der Tat: In allen vier Liga-Klassen war den Mannschaften anzumerken, dass sie gut vorbereitet waren und selbstbewusst in das erste Wettkampfwochenende gingen. Natürlich war die Anspannung groß, weil ja beim ersten Aufeinandertreffen niemand weiß, wo man im Vergleich zur Konkurrenz steht.

Gruppe FWK Bielefeld

Gruppe FWK Bielefeld

Bei den Westfälischen Meisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik in Borken zeigten die Gymnastinnen stabile Leistungen, die Hoffnungen auf die weiterführenden überregionalen Wettkämpfe machen. Es war für die Kampfrichterinnen und Gymnastinnen die erste größere Meisterschaft, nachdem es zu Beginn der Saison nochmal einige Änderungen in den Wertungsvorschriften gab, die sich zum Teil erheblich auf die Wertungen auswirken.

Als gute Ausrichter der Deutschen Meisterschaften Doppelmini am 3./4. März 2018 präsentierten sich in Kooperation die beiden Vereine DJK Grün-Weiß Nottuln und TSC Münster-Gievenbeck. Sportlich konnten die Vereine des Turngaues Münsterland prima Erfolge feiern. In der AK M11/12 siegte Adrian Thomson von der TG Münster. Auch die Altersklasse darüber (M 13/14) sorgte Finn Elferding (ebenfalls TG Münster) für eine Goldmedaille, die Vizemeisterschaft ging an Ben Rerri vom VfL Hüls.

Foto hintere Reihe von links: Nils Nowatzki, Felix Schmidt, Henri Ademmer, Marcel Groß und Constantin Lefeld   Vordere Reihe von links: Philip Wulf, David Tadic, Thore Pieper, Oliver Ritter und Betreuer Frank Pollmeier

Foto hintere Reihe von links: Nils Nowatzki, Felix Schmidt, Henri Ademmer, Marcel Groß und Constantin Lefeld Vordere Reihe von links: Philip Wulf, David Tadic, Thore Pieper, Oliver Ritter und Betreuer Frank Pollmeier

Im Anschluss an den gutbesuchten Finalwettkampf gegen die SG Paderborn holten sich die Turner des TV Isselhorst aus der Hand von Liga-Obmann Ralf Bredebusch den Meisterschaftspokal der Westfälischen Oberliga 2017. Damit konnte die Turnabteilung innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal einen Titel vom WTB entgegen nehmen.

Die Siegerinnen der AK 7 und AK 8

Die Siegerinnen der AK 7 und AK 8

Am 25. November ging es im Turnleistungszentrum Detmold hoch her: 39 Nachwuchsturnerinnen des Westfälischen Turnerbundes kämpften in fünf Altersklassen um Plätze für den Landeskader 2018. Und dafür mussten sie in einem kombinierten Athletik- und Techniktest den Nachweis erbringen, dass sie über ein für die Kaderzugehörigkeit ausreichendes Leistungspotenzial verfügen.

Die Auswahlmannschaften der Frauen und Männer aus Westfalen wollten beim diesjährigen Deutschlandpokal der Senioren im Gerätturnen ihre tollen Erfolge des letzten Jahres wiederholen. Leider gelang dies nur teilweise, da schon vor Wettkampfbeginn die AK 30 + Mannschaft der Männer aufgrund von Verletzungen dreier Turner ihre Teilnahme absagen musste.

Bereits die 45. Auflage des Cup of Friendship im Trampolinturnen fand am 14./15. Oktober in Tschechien statt. Einmal mehr war die Stadt Jablonec nad Nisou Gastgeber des allseits beliebten internationalen Turniers. Am Start waren weit über 200 Sportler aus 13 Nationen - unter anderem auch die vier besten Nachwuchsspringer der SV Brackwede. Für die deutschen Kandidaten war das die fünfte und zugleich letzte Möglichkeit, sich für die im November in Sofia stattfindenden World-Age-Group Competitions zu qualifizieren.

„In der Tabelle Rang eins: Kunstturnvereinigung Dortmund mit Janine Woeste, Kira Budde, Theresa Geyer, Chloé Casterot, Silvie Wentzell und Maila Rüter.“ Jubel bricht sich Bahn bei der Siegerehrung in der dritten Bundesliga der Turnerinnen. Ein Wettkampf steht zwar noch aus, doch die Ausgangsbasis für den direkten Wiederaufstieg in die zweite Liga scheint glänzend.

Foto: Hans-Joachim Dörrer

Foto: Hans-Joachim Dörrer

„Die Leistungskurve zeigt nach oben.“ So fasste die Vorsitzende des AK Nachwuchsförderung im weiblichen Gerätturnen, Steffi Gutzeit,  ihre Eindrücke beim zweiten Leistungstest der westfälischen Turntalente zusammen, bei dem am 14. Oktober in Bünde 69 Teilnehmerinnen in den Altersklassen 7-10 an den Start gingen.

Turnen ist die Kernsportart des Deutschen Turner-Bundes. Das zeigte sich einmal mehr bei den Aufstiegswettkämpfen der westfälischen Liga-Turnerinnen, die in allen vier Ligaklassen am 7./8. Oktober in Sendenhorst stattfanden. Mit Leidenschaft und Können wurde um die Startplätze für die Saison 2018 gekämpft, was sowohl bei den Aktiven wie auch bei den zahlreichen Zuschauern für eine begeisternde Atmosphäre sorgte.

Wirklich hochklassig ging es zu beim DTG-Pokalturnen in Dortmund. Traditionell gilt der Wettkampf als Standort-Bestimmung nach der Sommerpause. Dabei kommt es nicht nur zu einem überregionalen Zusammentreffen der Kunstturnszene, sondern auch zu Highlights aus der europäischen Nachbarschaft, in diesem Jahr durch den Club Topturnen Zuid aus den Niederlanden.

Die beiden führenden WTB-Vereine im männlichen Turnen, die SKV Siegerland und das TZ Bochum-Witten, waren mit ihren Top-Turnern u.a. Sebastian Bock (SKV) , Daniel Uhlig ( TG Friesen Klafeld-Geisweid) , Nico Ermert (TV Freudenberg) und Eric Lloyd Hinrichs (TZ Bochum-Witten) bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven, der Schüler Jendrik Lange (TuS Witten-Stockum) bei der DJM sowie Lukas Herich (TZ Bochum-Witten) und Andreas Jurzo (TG Friesen-Klafeld) beim Deutschland-Cup und Pokalwettkampf aus Westfalen in Berlin dabei.

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