Der aktuelle BMI-Entwurf zum Haushalt 2014 sah vor, die Bundesmittel für die Schulwettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia" und „Jugend trainiert für Paralympics" zunächst zu halbieren und ab 2015 komplett zu streichen. In der Bereinigungssitzung am 5. Juni 2014 fasste der Haushaltsausschuss den Beschluss, den Zuschuss ab 2015 wieder auf das frühere Niveau anzuheben. Auch die Nichtolympischen Verbände werden gestärkt und die Weiterförderung des Schachsports gesichert.

Pressemitteilung der SPD
„Für die kommenden Jahre sind die 'Jugend trainiert' Wettbewerbe gerettet – und das ist gut so. Ein vollständiger Wegfall des Bundeszuschusses von insgesamt 700.000 Euro hätte vermutlich das Ende für die beiden Wettbewerbe bedeutet, die für viele Schülerinnen und Schüler ein erster Schritt in die Welt des Sports waren. Ein vollständiger Rückzug des Bundes aus diesem Konzept wäre ein falsches Signal.Wir sind froh, dass es uns gelungen ist, einen anderen Weg zu gehen.
Die Bundesfinals 2014 sind durch Mittel der Deutschen Schulsportstiftung gesichert. Mit einem Beschluss des Haushaltsausschusses nehmen wir die Bundesregierung nun in die Pflicht, den Bundeszuschuss ab 2015 wieder auf volle 700.000 Euro zu erhöhen und in Zukunft mindestens auf diesem Niveau zu verstetigen.
Seit die Wettbewerbe vor über 40 Jahren ins Leben gerufen wurden, haben sich mehr als 25 Millionen Kinder und Jugendliche beteiligt. Mittlerweile finden die Bundesfinals beider Wettbewerbe gemeinsam statt und leisten so einen wertvollen Beitrag für das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen. Auch deshalb ist es für die Haushälter der großen Koalition wichtig, dass sich der Bund ebenfalls weiterhin auf diesem Feld engagiert.
Ebenso ist es uns gelungen, die Situation der Nichtolympischen Verbände zu verbessern, indem ihnen ein vierprozentiger Anteil an den Geldern zugesprochen wird, mit denen das BMI die Jahresplanungen der Bundessportfachverbände und ihr Leistungssportpersonal bezuschusst beziehungsweise die Ausrichtung von Wettbewerben unterstützt.
Davon soll auch der Deutsche Schachbund profitieren, dem seitens des BMI die Mittel gestrichen werden sollten. Als Haushälter der großen Koalition haben wir gemeinsam dafür plädiert, dass dieser Vorschlag vom Tisch kommt. Selbst wenn der Schachsport die im Dezember 2013 verabschiedeten neuen Förderkriterien des Deutschen Olympischen Sportbundes nicht erfüllt, sind wir dennoch der Ansicht, dass das BMI dem einstimmigen Beschluss der DOSB-Mitgliederversammlung folgen und dem Schachsport auch zukünftig einen Sonderstatus zubilligen sollte.
Auch damit setzen wir ein Zeichen, dass ein Herz für den Sport nicht zuletzt ein Herz für die sportliche Vielfalt bedeutet."
Die SPD-Fraktion

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