So nennt sich ein neues Sportfest der Grundschulen im Regierungsbezirk Arnsberg, das als Mannschaftswettkampf für die 3. und 4. Grundschulklassen in den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen und Turnen sowie Fußball ausgeschrieben ist. Bereits seit Januar 2014 hatten sich die Schülerinnen und Schüler in Vorentscheidungen für die Finalrunde qualifiziert, die am 28. Juni in Iserlohn stattfand.

Grundschulen in BewegungEine der Aufgaben: Tauklettern

Ziele dieses Sportevents sind:
- Förderung der Gesundheit und Bewegung in der Primarstufe
- Qualitätsverbesserung im Sportunterricht der Grundschulen
- Kooperationen von Schulen und Vereinen initiieren oder stärken
- Talentsichtung und –förderung unterstützen
- Kernsportarten nachhaltig fördern

Premiere in Iserlohn gelungen

Die Premiere dieses auch vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützten Pilotprojektes kann dabei als voll gelungen bezeichnet werden. Mit großem Einsatz haben die Jungen und Mädchen für ihre Schulen gekämpft und ihre Freude an Sport, Spiel und Bewegung zum Ausdruck gebracht. Womit der Grundgedanke dieses neuen Wettbewerbs lebendig geworden ist.

10 Mannschaften am Start

Im Turnen kämpften im Finale 10 Mannschaften und Sieg und Punkte. Der Arbeitskreis „Schule und Verein" hatte dabei auf Bitte der Bezirksregierung Arnsberg einen Mannschaftswettbewerb entwickelt, der sich an den oben genannten Prämissen orientiert. Dies ist offensichtlich gelungen, denn alle Schülerinnen und Schüler waren mit ganz viel Spaß bei der Sache und haben alle Übungen gut bewältigt.

"Turnen wird wieder fester Bestandteil des Schulsports"Eine der Aufgaben: Handstand an der Wand

Günter Nülle, Vorsitzender des Kreissportbundes Märkischer Kreis und Berater im Schulsport, dazu wörtlich: „Ich finde, dass der Turnwettbewerb sowohl in der Vorrunde wie auch hier im Finale gut angekommen ist. Das Wettkampfprogramm ist in Bezug auf die athletischen wie auch koordinativen Anforderungen ausgewogen und wird aus meiner Sicht dazu führen, dass das Turnen wieder zu einem festen Bestandteil des Schulsport wird."

Und auch Sabine Vieres, Fachleiterin Sport am Zentrum für schulische Lehrerausbildung in Dortmund, bestätigte als Wettkampfleiterin, dass der Wettkampf motivierend ist und damit Begeisterung für das Turnen schafft. „Ich war erstaunt, was die Kinder in der relativ kurzen Vorbereitungszeit alles geschafft haben. Hier wird der pädagogische Grundsatz des Förderns durch Fordern gut umgesetzt."

Arbeitskreis des WTB unterstützt neues Sportfest

Dass sich Hans-Joachim Dörrer und Bernhard Voigt, die als Vertreter des AK „Schule und Verein" beim Finale in Iserlohn vor Ort waren, über solche positiven Reaktionen, mehr als erfreut waren, braucht wohl nicht betont zu werden. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Turnwettbewerb mit zum Gelingen dieses neue Sportfestes beigetragen haben. Und wir gratulieren den Initiatoren mit dem Sportdezernenten Dr. Rainer Fiesel an der Spitze, dass sie zu diesem neuen Format den Mut gehabt haben, das auch einen Grundgedanken von Friedrich Ludwig Jahn aufgreift, der in der emphatischen Sprache seiner Zeit gesagt hat: „Man trägt ein göttliches Gefühl in seiner Brust, wenn man weiß, dass man etwas kann, wenn man nur will."

Ein solches Gefühl vermittelten bei der Siegerehrung auch die erfolgreichen Turnschülerinnen des Grabbe-Gymnasium, die als Silbermedaillengewinnerinnen im Turnwettkampf III beim diesjährigen Bundesfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA ein fließendes Bodenturnen zeigten und Begeisterungsstürme ernteten.

(Text und Fotos: Hans-Joachim Dörrer)

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