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Am 18. August  fand in der Landesturnschule Oberwerries die Mitgliederversammlung des Karl-Drewer-Turnerhilfswerks sowie das WTB-Ehemaligentreffen statt. Die Vorsitzende des Turnerhilfswerks, Gerda Ottner, konnte 50 Turnerinnen und Turner begrüßen. Besonders freute sie sich über die Anwesenheit der beiden WTB-Vizepräsidenten Marlies Schmale und Oliver Rabe, die sich bei den Mitgliedern für ihr Engagement bedankten.

Ehemaligentreffen des Karl-Drewer-Turnerhilfswerkes – ein Bekenntnis zur sozialen Verantwortung in der Turnbewegung

Die Vielseitigkeit an Bewegungserfahrungen, der Zusammenhang von körperlicher Ertüchtigung und geistiger Bildung sowie das Erlebnis in der Gemeinschaft waren von Anfang an die Kernelemente der Turnbewegung – und sind es auch noch heute. Leider finden diese zentralen Elemente in unserer Zeit viel zu wenig Beachtung. Wenn in der Öffentlichkeit von Sport die Rede ist, wird damit meist der heutige 'Mediensport' in Verbindung gebracht, die sozialen Leistungen des Alltagssports finden weniger Gehör.

Genau diese soziale Verantwortung will das Karl-Drewer-Turnerhilfswerk stärken, das nach dem zweiten Weltkrieg vom damaligen „Turnerpastor“ Karl Drewer, später Kulturwart des Westfälischen und dann auch des Deutschen Turner-Bundes, als selbsttragendes Sozialwerk des Westfälischen Turnerbundes ins Leben gerufen wurde. Ziel dieses Sozialwerkes war und ist es bis heute, dort zu helfen, wo finanzielle Kräfte des Einzelnen nicht ausreichen, um Not zu beheben oder wenigstens zu lindern, die durch turnerisch-sportliche Betätigung entstanden ist.

Das Turnerhilfswerk finanziert sich über die Beiträge seiner Mitglieder sowie über freiwillige Spenden, die jederzeit willkommen sind. Wer sich hier angesprochen fühlt – und das sollten ganz viele sein -  kann sich über die inzwischen eigene Website des Turnerhilfswerkes ausführlich informieren: www.turnerhilfswerk.de.

Darüber hinaus wird aber auch vom Turnerhilfswerk selbst kräftig die Werbetrommel gerührt. Dazu dient unter anderem das „Ehemaligentreffen“, zu dem die ehemaligen Amtsträger im WTB und Freunde des Turnhilfswerkes jährlich eingeladen werden.

So kamen am 18. August nahezu 50 Turnschwestern und Turnbrüder in der Landesturnschule Oberwerries zusammen, um sich von der Vorsitzendes des Turnerhilfswerkes, Gerda Ottner, über die Arbeit der beiden letzten Jahre informieren zu lassen und im intensiven Gedankenaustausch zu überlegen, wie diese Arbeit auf eine noch breitere Basis gestellt werden kann.

Gerda Ottner freute sich dabei besonders, Marlies Schmale und Oliver Rabe vom WTB-Präsidium begrüßen zu können. „Wir sind stolz, dass es in Deutschland  dieses bis heute einmalige Sozialwerk im Westfälischen Turnerbund gibt, in dem mit viel Herzblut der Gedanke der sozialen Verantwortung umgesetzt wird“ – so formulierten sie ihr gemeinsames DANKESCHÖN an die anwesenden Mitglieder.

Natürlich kam auch die Geselligkeit nicht zur kurz, die nach der Mitgliederversammlung beim gemeinsamen Essen, beim Singen, Vortragen von Gedichten und einem Quiz in der guten Stube gepflegt wurde. Höhepunkt war dabei der Auftritt des Polizisten „Jürgen Blaulicht“, der in einer überaus unterhaltsamen „Namens-Gedächtnis-Show“ die Lachmuskeln an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit brachte.

(Text und Fotos: Hans-Joachim Dörrer)

 

 

 

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