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Am 30. März trafen sich in Saarbrücken 130 Sportler aus 30 Vereinen und kämpften um die Saar-Trophy 2019. Insbesondere in den jüngeren, weiblichen Leistungsklassen gingen größere Gruppen an den Start.Auch Emilie Volikova und Luka Frey von der SV Brackwede, und Adrian Thompson und Finn Elfering von der TG Münster, mischten sich unter die deutsche Trampolinelite, um ihr Können unter Beweis zu stellen.

Das war die erste Qualifikationsmöglichkeit für die WAGC, die am Ende des Jahres in Tokio (Japan) stattfindet.

Adrian (2006) und Finn (2005) gingen beide in derselben Altersklasse an den Start. Finn schlug sich in diesem Teilnehmerfeld im Vorkampf super und zog als 5. in das Finale der besten Acht ein. Für Adrian lag die Messlatte etwas höher, da sein Ziel die Qualifikation für die WAGC ist. In der Pflicht zeigte er eine sehr schöne Übung, bei der im Nachsprung leider noch die Matte berührte. In der Kür fehlten ihm dann nur wenige Zehntel für die Qualifikation, er zog aber souverän als Zweiter ins Finale ein.

Dort musste Finn leider seine Übung bei Sprung drei beenden und zog sich zum Glück nur eine leichte Verletzung am Finger zu, die nächste Qualifikationsmöglichkeit für die Deutschen Meisterschaften kommt für Finn aber schon im Mai in Hannover.

Adrian behielt trotz des Abbruchs seines Vereinskameraden die Nerven und sicherte sich mit 49,4 Punkten in der Finalübung nicht nur Platz 2, sondern auch die erste Hälfte für die WAGC Qualifikation.

Für die SV Brackwede gingen Emilie (AK 13-14) und Luka (AK 15-16) mit super Übungen in den Vorkampf. Sie bildeten ein starkes Bild für die SVB vor dem Finale ab: Emilie auf Platz 1 in ihrer Gruppe und Luka auf 2 bei den Älteren. Außerdem erfüllte Luka bei beiden Vorkampfübungen die WAGC-Quali und konnte im Endkampf entspannter an den Start gehen.

Im Finale ab 0 Punkten musste Emilie als Letzte auf das Tuch gehen. Ihre Konkurrentinnen lieferten deutlich bessere Übungen als im Vorkampf ab – somit wuchs der Druck für Emilie immer mehr. Sie zeigte ihre beste Performance an dem Tag, dennoch reichte es „nur“ für Bronze.

Luka hatte alle Chancen, ihren 2. Platz im Finale zu verteidigen, doch sie schien zu entspannt und zu sicher und verlor am Ende der Übung deutlich an Höhe – das brachte sie auf den undankbaren 4. Platz.

Trotz etwas Unglück bei dem Wettkampf, sind die tollen Ergebnisse durchaus motivierend, um bei den nächsten Veranstaltungen wieder Gas zu geben!

(Text/Foto: Vladimir Volikov)

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