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Mia Lutkova bei ihrer Balkenübung

Mia Lutkova bei ihrer Balkenübung

Ein Hauch von Olympia wehte am 6./7. April durch die Sporthalle Haedenkampstraße in Essen, wo die Zuschauer sowohl bei der zwölften Auflage des bundesoffenen Pre-Olympic-Youth-Cup (POYC) wie auch beim RTB-Pokal spannende Wettkämpfe auf hohem Niveau zu sehen bekamen. Dafür sorgen auch die acht westfälischen Nachwuchstalente, die sich in den Altersklassen 9, 10 und 11 der starken Konkurrenz aus acht Bundesländern stellten.

Detmolder Turnerinnen auf dem Podest

Die Turnerinnen des Nachwuchsleistungsstützpunktes Detmold präsentierten sich dabei in Hochform: Mit Mia Lutkova, die mit einem Vorsprung von 3,10 Punkten souverän die AK 9 gewann, und der drittplatzierten Elisabeth Schonlau brachten sie gleich zwei Turntalente auf das Siegertreppchen. Und auch Aliya-Jolie Funk sowie Josephin Diebel machten mit den Plätzen acht und 11 den Triumph der Detmolder Talentschmiede bei insgesamt 33 angetretenen Turnerinnen perfekt.

Betrachtet man die Leistungen dieser vier Turnerinnen im Einzelnen, so zeigt sich, welches Talentpotenzial in ihnen steckt: Mia Lutkova erturnte am Sprung, Balken und Boden gleich dreimal die Höchstwertung, Elisabeth Schonlau glänzte am Stufenbarren als Zweitbeste, Aliya erzielte am Sprung mit einem fulminanten Strecksalto die fünftbeste Wertung und Josephin Diebel unterstrich mit der fünftbesten Bodenübung ihr Können. Das lässt Trainer Michael Gruhl optimistisch dem DTB-Turntalentschulpokal entgegenblicken, der am 22./23. Juni als Leistungsvergleich der DTB-Turn-Talentschulen den Jahreshöhepunkt im Wettkampfprogramm der nationalen Nachwuchselite darstellt.

WTB-Turnerinnen stark

Die weiteren Nachwuchsturnerinnen, die den WTB bei diesem hochkarätigen Event vertraten, waren: Helene Stenert (TTS TVE Greven), die in der AK 10 vor allem am Sprung mit Platz 8 ihr Talent aufblitzen ließ, aber aufgrund einer verturnten Barrenübung mit dem vorletzten Platz in der Gesamtwertung vorliebnehmen musste.

Der Stufenbarren war es auch, der Anna Dòra Bárczi (TTS Dortmunder TG) und Lia Feline Mass (KTV Detmold) eine Platzierung im vorderen Feld der AK 11 verdarb, die bei den sonst guten Leistungen an den anderen Geräten möglich gewesen wäre.

Für Joline Venker (TTS TVE Greven) waren die Anforderungen in der AK 10 zu hoch, so dass sie über Platz 31 nicht hinauskam.

Aber auch wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gegangen sind, so bleibt abschließend festzuhalten, dass bei allen Mädchen die große Begeisterung zu spüren war, mit der sie das Turnen betreiben.

(Text: H.-J. Dörrer; Foto: Claus Bockholt)

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