Siegerin beim RTB-Pokal: Mia Lutkova

Siegerin beim RTB-Pokal: Mia Lutkova

Zum 13. Mal fand am 29. Februar in Essen der Pre-Olympic-Youth-Cup statt, dem am 1. März der RTB-Pokal folgte. Zu beiden Wettkämpfen hatten die Vereine und Turnzentren aus ganz Deutschland sowie auch aus den Niederlanden und Belgien ihre besten Nachwuchsturnerinnen gemeldet, so dass Turnkunst auf hohem Niveau geboten wurde.

Ein Hauch von Olympia

Ein Hauch von Olympia wehte am 29. Februar durch die Heinz-Nixdorf-Sporthalle, wo Nachwuchsturnerinnen der Altersklassen 12 bis 16+ zum Pre-Olympic-Youth-Cup um Sieg und Punkte kämpften.

Die westfälischen Farben wurden dabei von vier Aktiven aus den Stützpunkten Bünde und Detmold vertreten. In der AK 12 bestätigte die frischgebackene WTB-Meisterin Lia Feline Mass (KTV Detmold) ihre gute Form von der eine Woche zuvor in Bünde gewonnenen Landesmeisterschaft, wo sie sich bereits die Qualifikation zu den nationalen Titelwettkämpfen gesichert hatte. Mit einem tollen 8. Platz in der starken nationalen und internationalen Konkurrenz errang sie einen weiteren Achtungserfolg. Für die drei Nachwuchsturnerinnen vom BTW Bünde war der Wettkampf eine Berg- und Talfahrt. Das galt besonders für Melissa Friesen, die in der AK 15 Ihre Qualifikation für die Deutsche Jugendmeisterschaft auch schon in der Tasche hatte, aber gerne ihre in Bünde erturnte Punktzahl getoppt hätte. Doch drei Absteiger am Stufenbarren machten Melissa einen Strich durch die Rechnung.

Und da auch für Reese Geneviève Dinter (AK 15) und Julie Tiemeier (AK 16+) die

DJM-Qualifikationen außer Reichweite waren, ist der WTB bei den Deutschen Jugendmeisterschaften nur mit zwei Aktiven vertreten.

Westfälischer Doppelsieg beim RTB-Pokal

Der zweite Wettkampftag in Essen war den jüngsten Turnerinnen im Talentförderprogramm des Deutschen Turner-Bundes vorbehalten, der die Altersklassen 9 bis 11 umfasst. Dabei geht es in den Übungen um die leistungsbestimmenden Grundelemente des Gerätturnens, auf die dann die späteren Kürübungen aufbauen. Hier schickte das Detmolder Turnleistungszentrum mit Aliya-Jolie Funk, Mia Lutkova und Elisabeth Schonlau seine im Vorjahr erfolgreichen AK 9-Turnerinnen ins Rennen, die nun im AK 10-Programm ihr Können unter Beweis stellen sollten. Der Ausgang war dabei völlig offen, denn es war der erste Leistungsvergleich in diesem Jahr mit einer starken Konkurrenz, die aus dem Turnzentrum der Deutschen Sporthochschule Köln, dem Kunstturnleistungszentrum Düsseldorf und dem Schwäbischen Turnerbund an die Geräte ging. Doch das kümmerte das Detmolder Trio nicht im Geringsten. Selbstbewusst präsentierten die Detmolderinnen ihre Übungen und bestachen dabei gleichermaßen durch Haltung und Technik. So konnten selbst kleine Fehler bei der abschließenden Stufenbarrenübung den Doppelsieg von Mia Lutkova (Detmolder Sportverein, 66,025 Pkt.) und Elisabeth Schonlau (TV Lipperode, 64, 850 Pkt.), nicht gefährden. Und auch Aliya-Jolie Funk (ebenfalls TV Lipperode) bewies mit der sechsbesten Bodenübung ihre aufsteigende Form.

Dagegen mussten in der AK 9 Pia Naendorf-Horstmann und Martha Wieskötter vom TVE Greven feststellen, dass der Weg nach oben noch weit ist.

(Text/Fotos: H.-J. Dörrer)

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